Internationale Berufsbezogene Austauschprogramme (PEP)

CIF-Angebote richten sich an Fachleute aus dem sozialen Bereich mit abgeschlossener Ausbildung, mindestens zwei Jahren Berufserfahrung und den nötigen Sprachkenntnissen. In der Regel werden sehr gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Ein typisches PEP dauert zwischen zwei und fünf Wochen, in den USA bis zu 18 Monaten: Es bietet

  • eine Einführung in die Kultur, die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten des Gastlandes;
  • beruflichen und persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden und VertreterInnen des Gastlandes, aber auch unter den Teilnehmenden;
  • Einblick in Institutionen in unterschiedlichen Bereichen des Sozialwesens;
  • je nach Land und Landessprache einen kleineren oder grösseren Programmteil, der auf die individuellen beruflichen Bedürfnisse zugeschnitten ist;
  • das Leben in Gastfamilien, das unabdingbar zur Philosophie von CIF gehört.

Sind Sie interessiert? Einen Überblick zu den PEP finden Sie hier und zur Anmeldung für die Teilnahme an einem ausländischen Programm geht es hier.

CIF Switzerland Austauschprogramm

Seit 2009 organisiert CIF Switzerland Austauschprogramme für TeilnehmerInnen aus aller Welt. Über 30 Fachleute aus fünfzehn Ländern haben an unseren PEP teilgenommen. Dabei arbeiten wir eng zusammen mit dem schweizerischen Berufsverband für Professionelle der Sozialen Arbeit AvenirSocial, der Fédération Internationale des Communautés Educatives FICE, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Departement Soziale Arbeit, mit FachreferentInnen und Organisationen aus dem Sozialwesen.

Programm Übersicht, Organisationsbesuche und Gastfamilien

Unser PEP dauert zweieinhalb Wochen und ist in vier Modulen aufgebaut.

Modul 1, Einführung: Die PEP-TeilnehmerInnen wohnen in einer Jugendherberge, lernen einander und das Schweizer CIF-Team kennen. Sie erhalten einen Überblick über das Leben in der Schweiz, das soziale und politische System, das Sozialwesen und das schweizerische Bildungssystem. Die Teilnehmenden ihrerseits präsentieren die sozioökonomische Lage und kulturellen Trends ihres eigenen Landes.

Anschliessend ziehen sie für zwei Wochen zu ihren Gastfamilien. Sie erhalten dabei einen einzigartigen Einblick in die schweizerische Kultur und den Alltag.

Modul 2, 5 Arbeitstage in der zweiten Woche, legt besonderes Augenmerk auf ausgewählte Berufsfelder der Sozialen Arbeit und damit verwandte Bereiche und deren Arbeitsmethoden. Sie besuchen verschiedene Organisationen, erhalten Informationen und tauschen sich mit deren Fachleuten aus.

Modul 3, 2-3 Arbeitstage in der dritten Woche, bietet ein individuelles Programm in einem spezifisch von den Teilnehmenden gewünschten Handlungsfeld des Sozialwesens. Nach jedem Modul führen wir zudem eine Reflexion durch. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erlebnisse, klären offene Fragen, bringen ihre Erfahrungen aus dem eigenen Berufsfeld ein.

Modul 4: am letzten Arbeitstag findet die Gesamtevaluation des PEP mit der ganzen Gruppe und dem Team statt.

Möchten Sie am Austauschprogramm von CIF Switzerland teilnehmen? Die Anmeldefrist für das PEP 2017 endet am 01.12.2016.
Zögern Sie nicht und melden Sie sich noch heute an.

Teilnehmerzahl, Sprachkenntnisse, Kosten

CIF Switzerland wählt vier bis acht Teilnehmende aus den eingegangenen Bewerbungen aus und informiert sie über den Entscheid innerhalb eines Monats nach Anmeldeschluss. Die Arbeitssprache ist Englisch. Die Teilnehmenden müssen daher die Sprache gut und ausreichend beherrschen, um den Programminhalten folgen zu können und sich aktiv daran zu beteiligen.

Die Teilnahme am PEP erfordert die volle Aufmerksamkeit der Teilnehmenden. Es ist daher nicht möglich, Familienangehörige oder Freunde mitzubringen; CIF Switzerland lehnt jede Verantwortung dafür ab.

Die Teilnahmegebühr beträgt 400 Franken. Sie deckt die Unterkunft während der ersten vier Tage, alle Reisekosten in der Schweiz, Honorare für Gastreferenten, etc. Die Gastfamilien übernehmen Unterkunft, Frühstück und Nachtessen. Die Kosten für die Hin- und Rückreise, Visagebühren und Versicherungen (Krankheit und Unfall) und einige Mittagessen sind Sache der Teilnehmenden. Die Bestätigung der Versicherung muss vor Beginn des Programms vorgelegt werden. Die Teilnehmenden tragen jene Kosten selbst, die nicht zum Programm gehören, z.B. für Toilettenartikel, Geschenke, Souvenirs, Kommunikationsausgaben (Telefon/Internet) sowie allfällige Ausgaben vor und nach der Laufzeit des Programmes.